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Die beste KI-Anwendung nützt wenig, wenn der Roboter oder ein AMR nicht weiß, wo er sich befindet. omlox sorgt mit seinen Ortungsdaten für die dafür nötige Infrastruktur.
Die beste KI-Anwendung nützt wenig, wenn der Roboter oder ein AMR nicht weiß, wo er sich befindet. omlox sorgt mit seinen Ortungsdaten für die dafür nötige Infrastruktur. (Bild KI-generiert)

omlox: Physical AI trifft auf die reale Welt

Weber,

Wenn die SPS – Smart Production Solutions – vom 24. bis 26. November 2026 in Nürnberg ihre Tore öffnet, wird Industrial AI eines der bestimmenden Themen sein. Was dabei häufig vernachlässigt wird: Künstliche Intelligenz verlässt zunehmend die reine Datenwelt und hält Einzug in Roboter, Maschinen und autonome Transportsysteme. Damit rückt eine grundlegende Frage in den Mittelpunkt: Woher weiß eine Maschine, wo sie selbst, andere Maschinen, Menschen oder Materialien gerade sind?

Physical AI braucht ein Gefühl für den Ort

Physical AI beschreibt Systeme, die ihre physische Umgebung wahrnehmen, verstehen und selbstständig darin handeln. Dafür benötigen sie neben KI und Sensorik eine kontinuierlich verfügbare räumliche Realität: Wo befindet sich welches Objekt? Wie bewegt es sich? Und in welchem räumlichen Kontext steht es zu anderen Assets? „Physical AI kann nur dann zuverlässig in der realen Welt handeln, wenn sie diese Welt auch räumlich versteht. Ortungsdaten werden damit zu einer grundlegenden Infrastruktur für die nächste Generation industrieller KI-Systeme“, erklärt Dr. Matthias Jöst, Leiter des omlox Committees bei PROFIBUS & PROFINET International (PI). Genau hier setzt omlox an.

omlox schafft eine offene räumliche Grundlage

omlox ist der offene Ortungsstandard für die Industrie. Unterschiedliche Technologien wie UWB, RFID, BLE, GNSS, WLAN oder 5G können über eine gemeinsame standardisierte Ebene zusammengeführt werden.

Mit der omlox Core Zone für interoperable UWB-Infrastrukturen und der omlox Hub API als technologieübergreifender Softwareschicht entsteht eine gemeinsame Sprache für räumliche Daten – unabhängig von Hersteller und Ortungstechnologie. Damit können Positionsinformationen über Systemgrenzen hinweg von Flottenmanagement, MES, digitalen Zwillingen, Analytics-Plattformen und zunehmend auch von KI-Agenten genutzt werden.

Von Ortung zu Spatial Intelligence

Mit Physical AI geht es nicht mehr nur darum, Assets auf einer Karte darzustellen. KI-Systeme müssen räumliche Zusammenhänge verstehen: Wo befindet sich Material? Welche Route ist frei? Wo entstehen Engpässe? Wie bewegen sich Menschen und autonome Systeme durch denselben Raum? Aus den Positionsdaten entsteht damit Spatial Intelligence. Erst mit dieser räumlichen Intelligenz können Maschinen dreidimensionale physische Räume wahrnehmen, verstehen und mit ihnen interagieren. Die PI (PROFIBUS & PROFINET International) arbeitet konsequent an der dafür nötigen Standardisierung.

SPS 2026: Die Infrastruktur hinter Physical AI

Auf der SPS 2026 wird die omlox-Community zeigen, wie diese Interoperabilität praktisch funktioniert. Zwar stehen Roboter, AMRs und Industrial-AI-Anwendungen im Rampenlicht, aber der Blick auf die dafür nötige Infrastruktur lohnt sich. „In den vergangenen Jahren ging es bei Ortung vor allem um Transparenz. Nun wird die Ortung mit Physical AI zu einem Teil der Maschinenintelligenz. Wenn Roboter, Fahrzeuge und KI-Agenten autonom handeln sollen, brauchen sie eine gemeinsame räumliche Realität. Mit omlox bauen wir die dafür benötigte offene Infrastruktur“, so Jöst abschließend. 

 


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