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'Bit für Bit' erfolgreich

Bereits 1991 hat sich die Bitburger Brauerei Th. Simon GmbH bei der Modernisierung ihrer Produktionsanlagen zum ersten Mal für PROFIBUS entschieden und seitdem in mehreren Ausbau- und Umbauprojekten den Anteil von PROFIBUS in ihren Anlagen immer weiter gesteigert. Der wirtschaftliche Nutzen durch eine höhere Anlageneffizienz und Produktqualität bei gleichzeitig verringertem Aufwand für Wartung und Instandhaltung wird mit zunehmender Betriebsdauer des digitalen Feldbus-Netzwerkes immer deutlicher: 'Bit für Bit' sorgt PROFIBUS seit nunmehr 14 Jahren für eine wirtschaftliche und zuverlässige Produktion.

Fast jeder kennt mittlerweile den einprägsamen Slogan: 'Bitte ein Bit'. Die Bitburger Brauerei zählt zu den größten und bedeutendsten Privatbrauereien Deutschlands. Beste Rohstoffe, qualifizierte Mitarbeiter und präzise ablaufende technologische Prozesse sind dabei wichtige Voraussetzungen für den Erfolg von Bitburger in dieser wettbewerbsintensiven Branche. Eine zuverlässige und leistungsfähige Prozess- und Anlagenautomatisierung sind daher unabdingbar, um die hohe Qualität und gleichzeitig die Wirtschaftlichkeit der Produktion sicherzustellen.

Zukunftsweisende Entscheidung

'Wir nutzen fortschrittliche Technologien, die unsere hohen Qualitätsstandards sichern.' Ganz im Sinne dieser Maxime aus der Bitburger-Unternehmensphilosophie entschied sich Bitburger bereits 1982 in enger Zusammenarbeit mit Siemens für eine Automatisierung der Prozesse mit dem Prozessleitsystem Braumat. Seitdem wurde die Braumat-Lösung kontinuierlich modernisiert und ausgebaut, so dass Bitburger heute über ein technologisch führendes und umfassendes Prozessmanagement- und Informationssystem verfügt, das durch seine große Integrationsfähigkeit bestehende Investitionen schützt und gleichzeitig Raum für weitere Modernisierungen lässt.

Einer der entscheidendsten Schritte in der Geschichte der Prozessautomatisierung bei Bitburger war jedoch zweifelsohne die Entscheidung im Jahr 1991, zum ersten Mal eine Kommunikationslösung auf der Basis des digitalen Feldbussystems PROFIBUS einzusetzen. Damals war PROFIBUS gerade mal ein knappes Jahr auf dem Markt, und so ging Bitburger mit diesem 'jungen' Bus durchaus auch ein gewisses Risiko ein.

Damals wurden zunächst die Frequenzumrichter der Abfüllanlage 4 mit PROFIBUS vernetzt, primär mit dem Ziel, den Verkabelungsaufwand deutlich zu reduzieren. Die PROFIBUS-Lösung bewährte sich in dieser ersten Anwendung so gut, dass Bitburger danach auch bei allen folgenden Modernisierungen PROFIBUS installierte. Dabei profitiert Bitburger enorm von der Offenheit und Vielseitigkeit des PROFIBUS: Bis hin zur Synchronisation der Antriebe in den Abfüllanlagen können alle Aufgaben mit einem durchgängigen Feldbussystem gelöst werden.

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Durchgängigkeit sorgt für mehr Wirtschaftlichkeit

Die Weitsicht und Innovationsbereitschaft, die Bitburger mit der Entscheidung für PROFIBUS demonstrierte, hat sich mittlerweile mehr als nur ausgezahlt. Die Automatisierungslösung auf Basis von Braumat und PROFIBUS bietet Bitburger über die ursprünglich angestrebte Kostensenkung bei der Verkabelung hinaus zahlreiche Vorteile.

Mit Braumat und PROFIBUS ist das Prinzip der horizontalen und vertikalen Durchgängigkeit durch die gesamte Anlage sowohl in der Leit- als auch in der Prozessebene realisiert: Alle Prozessinstrumente kommunizieren über ein und dasselbe Kommunikationsprotokoll, Antriebe der Abfüllanlage ebenso wie die Frequenzumrichter, Druck- oder Temperaturmessgeräte. Das bedeutet auch, dass der Aufwand für Installation, Datenhaltung, Dokumentation und Schulung erheblich reduziert ist. Dank der durchgängigen Kommunikation ist die Datenhaltung über die gesamte Anlage hinweg konsistent, so dass Bitburger völlig ohne Insellösungen auskommt. Zudem erhöht die digitale Kommunikation die Genauigkeit der Prozesswerte und erschließt damit neue Wege zur Optimierung der Produktion. So kann beispielsweise ein wichtiger Prozessparameter exakt aus einer sehr kleinen Differenz der Dichte im Gärkessel ermittelt und zur Zeiteinsparung im Prozessablauf verwendet werden.

Nicht zuletzt kann Bitburger auch die Möglichkeiten der zunehmenden Verbreitung intelligenter Geräte im Prozess voll ausschöpfen und zum Beispiel über die Diagnosemöglichkeiten von PROFIBUS die Wartung und Instandhaltung der Automatisierungsinfrastruktur optimieren. Dadurch können einerseits unnötige Maßnahmen und Kosten vermieden werden, andererseits kann einem Ausfall von Komponenten und Systemen effektiv vorgebeugt werden.

Investitionsschutz jetzt und in Zukunft

Ein weiterer wichtiger Aspekt bei der Beurteilung der wirtschaftlichen Vorteile der Automatisierungslösung ist nicht zuletzt auch die Sicherung bereits getätigter Investitionen - und dank der Offenheit und Kompatibilität von PROFIBUS und Braumat ist bei Bitburger sichergestellt, dass die installierten Systeme weitgehend auch die nächsten Modernisierungen bei Bitburger problemlos mitmachen werden - so wie schon in den vergangenen 14 Jahren.

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Braumat und PROFIBUS bei Bitburger

1982:

Installation des ersten Braumat-Systems

1992:

Erste Installation mit PROFIBUS

1996:

Neubau des Filtratpuffers mit PROFIBUS DP-Geräten

1997:

Ersteinsatz von PROFIBUS PA und PA-Prozessinstrumenten im Gär- und Lagerkeller

1999:

Modernisierung der Filtration und

2002:

Modernisierung der Entalkoholisierung mit PROFIBUS DP- und PA-Geräten

2004:

Mehr als 1600 Geräte über PROFIBUS DP und PA vernetzt

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Paradebeispiel Brauindustrie: Hybridanlagen mit PROFIBUS

In einer Brauerei sind kontinuierlich und langsam ablaufende verfahrenstechnische Prozessschritte in den Bereichen Sudhaus, Gär- und Lagerkeller, Filtration oder auch Energie eng gekoppelt mit sehr schnell und diskret ablaufenden fertigungstechnischen Vorgängen im Bereich der Abfüllung. Branchen, deren Produktionsabläufe sich derart gemischt darstellen, werden als Hybridindustrien bezeichnet.

Gerade in solchen Anwendungen erleichtert eine Kommunikationslösung mit PROFIBUS die Integration aller Produktionsschritte in ein durchgängiges Netzwerk: Bei der Entwicklung von PROFIBUS wurden alle Branchen der Fertigungs- und Prozessindustrie und alle Anwendungen vom Wareneingang bis zur Qualitätskontrolle und zum Versand berücksichtigt. PROFIBUS mit seinem Konnunikationsprotokoll PROFIBUS DP und seiner Ausprägung PROFIBUS PA für die Anbindung von Geräten im Prozessumfeld kann daher durchgängig für alle Automatisierungsaufgaben eingesetzt werden, wodurch Systembrüche und zusätzliche Schnittstellen vermieden werden.

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