Um ein abgestimmtes und standardisiertes Vorgehen beim Thema Energiemanagement zu erreichen, hat die PNO vor rund einem Jahr begonnen, eine Lösung zu entwickeln. Dabei können die Anlagen nicht nur in produktionsfreien Zeiten, wie am Wochenende oder in den Werksferien, abgeschaltet werden. Vielmehr ist es auch möglich, einzelne Anlagenteile oder ganze Anlagen in kurzen sowie in ungeplanten Pausen abzuschalten. Zudem ist das Erfassen, Übertragen und das Format von Energiemesswerten festgelegt – wichtige Basis für ein aktives Energie-Management.
Dank der engagierten Mitarbeit verschiedener Firmen und Universitäten konnte die Definition von PROFIenergy zum geplanten Termin im Januar 2010 erfolgreich abgeschlossen werden. Geräte- und Systemhersteller entwickeln erste Produkte und werden diese schon auf der Hannover Messe 2010 zeigen. Dies ist möglich, da PROFIenergy schnell, einfach und rückwirkungsfrei auch in vorhandene Geräte implementiert werden kann.
Desweiteren haben Anwender begonnen, auf Basis von prototypischen Geräten PROFIenergy in ihre Anlagenkonzepte zu integrieren, so dass noch in 2010 mit ersten Referenzen zu rechnen ist.
Die PNO unterstützt die Verbreitung von PROFIenergy durch mehrere Maßnahmen. So bietet ein White Paper „The PROFIenergy Profile“ einen umfassenden Überblick über das neue Energiesparprofil, seine Funktionsweise, Vorteile und Einsparpotenzial sowie eine Erläuterung der Use Cases. Die neue Publikation liegt zum kostenlosen Download auf
www.profibus.com/downloads.
Die schnelle Reaktion der PNO und ihrer Mitgliedsfirmen auf dringende Anforderungen aus der Industrieproduktion und deren zuverlässige und konsequente Umsetzung beweist erneut die führende Position der PNO in der industriellen Kommunikation.

