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Erweiterte Diagnosemöglichkeiten bei PROFIBUS PA
 
19.04.2004
Germany

Karlsruhe, 19. April 2004:

 

Die PROFIBUS Nutzerorganisation e.V. arbeitet in Abstimmung mit der NAMUR an einer Erweiterung der Diagnosemöglichkeiten für Geräte in der Prozessautomatisierung. Dafür wird das Profil PROFIBUS PA abwärtskompatibel erweitert. Ziel ist die Reduzierung der heute fast 200 definierten Statuskodierungen, die zyklische mit dem Messwert übertragen werden, auf die im NAMUR Dokument NA 64 definierten Zustände "Ausfall", "Wartungsbedarf" und "Funktionskontrolle". Zusätzlich werden die Zustände "Außer Betrieb", "Simulation" und eine Priorisierung der Instandhaltungs-Anforderungen (nach Bedarf, Anforderung und Alarm) definiert.

Der Nutzen für den Anlagenbetreiber ist eine eindeutige Trennung von Prozess-Sicht und Instandhaltungs-Sicht. Für die Belange des "Prozessfahrers" wird der Prozesswert (wie bisher) mit GUT, UNSICHER, SCHLECHT gekennzeichnet. Er erhält zusätzlich die Informationen "Außer Betrieb", "Lokale Bedienung/Funktionskontrolle" und "Simulation aktiv". Für die Instandhaltungssicht werden die Zustände "keine Instandhaltung", "Instandhaltungs-Bedarf", "Instandhaltungs-Anforderung" sowie die Informationen "Außer Betrieb", "Lokale Bedienung/Funktionskontrolle" und "Simulation aktiv" sichtbar. Damit reduziert sich die Meldeflut im Leitsystem und wird entsprechend der zuständigen Instanz - Prozessfahrer oder Instandhalter - auf nur noch neun verschiedene Zustände konzentriert.

 

 

Press Contact

 

PROFIBUS Nutzerorganisation e. V.
Barbara Weber
Haid-und-Neu-Str. 7
D-76131 Karlsruhe
Tel.: ++ 49 7 21 / 96 58 - 5 49
Fax: ++ 49 7 21 / 96 58 - 5 89
E-Mail: press@profibus.com

 

 

By: Weber
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