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IO-Link – Fit für die Zukunft
 
14.03.2010
Montenegro

IO-Link hat sich in den vergangenen Jahren zu dem Standard in der Sensor/Aktor-Kommunikation entwickelt. Entstanden ist IO-Link aus einem technischen Konzept führender Hersteller von Sensoren, Aktoren und Feldgeräten der industriellen Automatisierungstechnik, die sich zu einer Firmengemeinschaft zusammengeschlossen haben. Die IO-Link Firmengemeinschaft zählt in der Zwischenzeit nahezu 50 internationale Mitgliedsunternehmen. Die IO-Link-Spezifiktion ist abgeschlossen und hat Marktreife erreicht. Aktuell wird die Standardisierung in den Gremien der IEC vorangetrieben. Zahlreiche Hersteller haben bereits die Umsetzung von IO-Link in Produkte und deren Vermarktung gestartet. Erste Applikationen im industriellen Umfeld sind bereits verfügbar.

 

Zur Unterstützung der zügigen weltweiten Verbreitung von IO-Link hat die Firmengemeinschaft  Änderungen an der eigenen Organisationsstruktur beschlossen und eine neue Vermarktungs-Infrastruktur geschaffen. So wurde IO-Link mit Beginn des Jahres 2010 als technisches Komitee (TC6) in der PROFIBUS Nutzerorganisation e.V. (PNO) verankert und ist demgemäß auch im Beirat der PNO vertreten. Working Groups (WGs) für die Themen Technologie, Marketing, Netzwerkintegration und Profile bilden die Infrastruktur für die technische Weiterentwicklung und eine effiziente Verbreitung der IO-Link-Technologie.

 

Um bei der stark gewachsenen Anzahl der Mitgliedsunternehmen eine effiziente und zielorientierte Weiterentwicklung und Marktverbreitung gewährleisten zu können, wurde ein Steering Commitee (SC) gebildet. In diesem SC sind Vertreter aller Teilbereiche von IO-Link (Master Hersteller, Device Hersteller, Systemanbieter, Dienstleister sowie Chip Hersteller) vertreten.

 

Eine maßgebliche Änderung ist die Aufhebung der Eintrittsgebühr von 10.000 €. Diese wurde anfänglich für die Erarbeitung der Spezifikation und die Vermarktung erhoben. Eine Mitgliedschaft in der PNO bzw. einer anderen RPA (Regional PROFIBUS & PROFINET Association) und die Anerkennung des IO-Link Regelwerkes eröffnen den Zugriff auf die Spezifikationen, die Mitarbeit in den WGs sowie die Nutzung der Wort- und Bildmarke „IO-Link“. Mit diesem Regelwerk schafft das SC die Basis für die internationale Vermarktung und damit für die Sicherung der Zukunft von IO-Link.


Mitglieder des SC (von links nach rechts): Peter Bernhardt, MESCO; Albert Feinäugle, Balluff; Marcel Henrich, ZMD; Wolfgang Striegel, ifm; Klaus-Peter Willems, TMG ME; Joachim Lorenz, Siemens; Jürgen Maul, Siemens; Christian Gemke, Phoenix Contact; Frank Moritz, Sick; Wolfgang Klaus, Leuze; Daniel Schlotthauer, Beckhoff; Dr. Albert Kießling, Festo; Hartmut Lindenthal, Pepperl+Fuchs; Klaus Ebinger, Turck.