Nürnberg, 29. November 2004:
Das 1000. Zertifikat für den bestandenen Test bei einem PROFIBUS Testlabor wurde auf der SPS/IPC/DRIVES 2004 in Nürnberg für die Fieldline Komponente FLM BK PB M12 DI8 M12 an Phoenix Contact vergeben.
Fieldline ist das busoffene E/A-System in Schutzart IP 65/67 von Phoenix Contact. Das Gerät FLM BK PB M12 DI8 M12 stellt zum Profibus System einen DP-V1 konformen Slave dar und koppelt gleichzeitig über den leistungsfähigen Fieldline Modular Lokalbus bis zu 16 digitale oder analoge E/A-Geräte an. Die ortsgenaue Lokalbusdiagnose wird PROFIBUS typisch in Fehlertelegrammen dargestellt und durch einfache Konfigurationen angepasst.
Offene Technologien bedürfen zu ihrer Pflege, Fortentwicklung und Verbreitung am Markt, aber insbesondere auch zur firmenübergreifenden Qualitätssicherung, einer unternehmensunabhängigen Institution als Arbeitsplattform. Die PROFIBUS Nutzerorganisation e.V. (PNO) und PROFIBUS International (PI) übernehmen diese Aufgaben für die Kommunikationstechnologien PROFIBUS und PROFINET.
Zur Sicherstellung der Qualität der PROFIBUS- und PROFINET-Kommunikation wurde ein Zertifizierungsverfahren auf Grundlage der Norm EN 45000 erstellt. Ziel der Zertifizierung ist es, Anwendern für den gemeinsamen Betrieb von Geräten und Systemen unterschiedlicher Hersteller die notwendige Sicherheit für eine fehlerfreie Funktion der Kommunikation zu geben. PI hat weltweit sieben herstellerneutral operierende Prüflabore akkreditiert: in Deutschland, den Niederlanden, USA, Japan und China. Nur diese können Geräteprüfungen durchführen, die die Grundlage für Zertifikatserteilungen durch die PNO-Zertifizierungsstelle sind.

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